Das Persönlichkeitsmodell Enneagramm

Das Drei-Zentren-Modell Enneagramm

Das Enneagramm ist ein Modell über neun Persönlichkeitsstrukturen. Das Wort leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet: Ennea=Neun und Gram=Figur.

Es handelt sich um ein grafisch dargestelltes Modell, welches aus einem Dreieck und einem Sechszack besteht. Die zu den Strukturen gehörenden Zahlen sind kreisförmig angeordnet.

Das Enneagramm-Modell lässt sich so beschreiben:

Der Mensch hat drei Zentren der Wahrnehmung und Aufmerksamkeit: Bauch, Herz und Kopf.

Jeder Mensch ist in einem der drei Zentren primär verankert. Die anderen zwei Zentren spielen auch eine wichtige Rolle, sind jedoch nicht “Ausgangspunkt“ für das strukturelle “Betriebssystem“.

Das Enneagramm bringt Erkenntnisse über eigene Hauptthemen, die sich wie ein roter Faden durch das Leben ziehen. Die Benennung und Ortung der drei Grundthemen Autonomie (Bauch) – Beziehung (Herz) – Sicherheit (Kopf) dient als Orientierung in zwischenmenschlichen Beziehungen. Dies kann in beruflichen Kontexten, in privaten Beziehungen und auch im therapeutischen Setting, in Coaching und Beratung unterstützend sein.

Eine Enneagramm-Struktur, die nicht überlagert ist von Strukturen aus dem Familiensystem oder deformiert aufgrund biographischer Ereignisse oder Traumata, ist eine enorme Ressource.

Durch die Kenntnis der eigenen Struktur wird die ICH-Identität gestärkt und symbiotische Verstrickungen, fremde Aufträge oder Verstrickungen lassen sich von fremden Strukturen abgrenzen.

Was gewinne ich durch das Enneagramm?

  • mehr Handlungsspielraum für die eigene Persönlichkeit
  • ein besser gesteuerter Umgang mit sich selbst und anderen
  • mehr Reflektion in Konfliktsituationen
  • eine klare Linie für das eigene Handeln und Erleben

Literatur: Ennegramm kompakt, Gabriela von Witzleben Verlag tao.de 1. Auflage 2014

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