Ohrkerzentherapie

Die Ohrkerzentherapie wirkt auf Trommelfell und Ohren wie eine sanfte Massage.

Der Patient erfährt ein warmes Gefühl und einen spürbar empfundenen Druckausgleich im Ohrbereich. Bereits die Indianer in Nord und Südamerika, auch einige Naturvölker mancher asiatischen Länder kannten und nutzten die Heilkraft von Ohrkerzen. Dort werden sie seit mehr als 900 Jahren heute noch als sanfte Art bei Ohrerkrankungen eingesetzt.

Ohrkerzen können bei nervösen und stressbedingten Beschwerden des Ohres eingesetzt werden. Einen weiteren Anwendungsbereich bilden Entzündliche Erkrankungen im Kiefer, oder Stirnhöhle, sowie bei Kopfschmerzen und Migräne. Einzige Kontraindikation ist gegeben bei Trommelfelldefekten. Ohrkerzen oder „Hopikerzen“, wie sie auch genannt werden, sind aus natürlichem Gewebe und Bienenwachs hergestellt.

Wirkungsweise der Ohrkerzen

Sie wird auf den äusseren Gehörgang aufgesetzt und angezündet. Dabei entsteht ein Unterdruck, der Reize auf das Trommelfell aussendet. Die Wärme, welche von der Kerze kommt, wirkt sehr entspannend und die leichte Vibration kommt einer Trommelfellmassage gleich. Ablagerungen im Gehörgang lösen sich, was zu einer Hörverbesserung führt. Das Innenohr wird durch die Schwingungen besser durchblutet, dies hat auch einen positiven Einfluss auf die Nasennebenhöhlen. Die Ohrhygiene ist verbessert, das Cerumen (Ohrenschmalz) wird durch die Wärme gelöst und später von den feinen Härchen aus dem Gehörgang ausgestossen.

Ohrkerzen können auch vorbeugend eingesetzt werden.

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